7. Oktober 2022: Universität Freiburg: Kontaktabbruch zwischen minderjährigem Kind und einem Elternteil

Zielgruppe

Mitglieder und Mitarbeitende von Gerichts- und Kindesschutzbehörden, Mitarbeitende von Sozialdiensten, Jugendämtern und Beratungsstellen, Mediatoren und Mediatorinnen sowie Rechtsvertretungen von Kindern.

Beziehungen zwischen Eltern und ihren Kindern bestehen in der Regel ein Leben lang. Sie werden denn auch auf internationaler und nationaler Ebene grundrechtlich geschützt. Die Rechtsnormen sollen dafür sorgen, dass auch bei getrennt lebenden Eltern die „innere Verbindung“ zwischen minderjährigem Kind und Eltern weiterhin bestehen bleibt. Verschiedene ungünstige Faktoren können aber dazu führen, dass der Kontakt zwischen ihnen abbricht. Das Recht kennt verschiedene Massnahmen, um diesen möglichst zu erhalten oder (wieder-)herzustellen. In den letzten Jahren hat die Praxis vermehrt begonnen, dafür Instrumente aus der Familienpsychologie zu Hilfe zu nehmen.
Beiträge aus der Psychologie und der Rechtswissenschaft diskutieren in diesem Weiterbildungskurs Ursachen des Kontaktabbruchs sowie Mittel und Instrumente zur Wiederherstellung der Eltern-Kind-Beziehung. Abschliessend werden in einem Praxisteil konkrete Fälle aus interdisziplinärer Sicht besprochen. Bei Bedarf können die Teilnehmenden ihre eigenen Fälle zur Diskussion im Plenum mitbringen.

Ziele

  • Kennenlernen der verschiedenen psychologischen Ursachen des Kontaktabbruchs
  • Wissen um gesetzliche Grundlagen sowie Analyse von Rechtsprechungsbeispielen
  • Vorstellen von möglichen psychologischen Hilfestellungen und ihre Umsetzung in der Praxis
  • Diskussion von Fallbeispielen

    Anmeldung über diesen LINK.