27. August 2020, Pädagogische Hochschule Zürich: Alternierende Obhut – Zauberformel für eine kindsgerechte Betreuungsform?

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Ist die alternierende Obhut die Zauberformel für die moderne kindsgerechte Betreuungsform? An der Tagung werden die rechtlichen Rahmenbedingungen und die kinderpsychologischen Aspekte der alternierenden Obhut sowie die neuen für die Praxis relevanten unterhaltsrechtlichen Fragen erörtert.

Am 1. Juli 2014 ist in der Schweiz der Grundsatz des gemeinsamen Sorgerechts für alle Kinder eingeführt worden, unabhängig davon, ob deren Eltern miteinander verheiratet sind oder nicht. Mit der Einführung des Betreuungsunterhalts per 1. Januar 2017 hat der schweizerische Gesetzgeber auch die Möglichkeit der alternierenden Obhut ins Zivilgesetzbuch aufgenommen. Seither haben sich die Streitigkeiten von Eltern im Rahmen von Trennung und Scheidung, aber auch beim Auseinandergehen miteinander nicht verheirateter Eltern, auf die Obhutsregelung und damit auch die Frage der in diesen Fällen angemessenen Bemessung des Unterhalts verschoben. Wie geht die Praxis mit diesen oftmals schwierigen Fragestellungen um? Ist die alternierende Obhut die Zauberformel für die moderne kindsgerechte Betreuungsform? An der Tagung werden die rechtlichen Rahmenbedingungen und die kinderpsychologischen Aspekte der alternierenden Obhut sowie die neuen für die Praxis relevanten unterhaltsrechtlichen Fragen erörtert.

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